Vor kurzem hat mich ein Stöckchen getroffen. Zu dem Zeitpunkt hatte ich diesen Blog zwar noch nicht wiederbelebt, aber jetzt ist wenigstens genug Platz für so ein Stöckchen.
Regeln:
Ich soll ein Buch auf Seite 123 aufschlagen, den fünften Satz suchen und die nächsten drei Sätze abtippen.
Ich habe mir den Steppenwolf herausgesucht:
„Lag das nicht alles in Scherben und hatte seinen Sinn verloren? Aber meine anderen, meine persönlichsten Probleme und Anliegen, die würde sie alle verstehen, daran zweifelte ich nicht. Bald würde ich mit ihr über den Steppenwolf, über den Traktat, über alles und alles reden, was bisher nur für mich allein existiert, worüber ich nie mit einem Menschen ein Wort gesprochen hatte.“
Ich lass das Stöckchen mal hier liegen. Wer will, kann es gerne aufsammeln.
Zufällig bin ich bei Youtube auf eine alte tschechoslowakische Kinderserie aus dem Jahre 1982 gestoßen: „Die Besucher“:
2484. Ein Komet droht die Umlaufbahn der Erde zu verschieben. Gesucht wird eine mathematische Formel, die es ermöglicht, Planeten und Himmelskörper zu verschieben. Leider ist diese Formel, die der berühmte Mathematiker Adam Bernauer 1984 als Kind erfand, in dessen Schulheft bei einem Hausbrand ausgelöscht worden. Ein Team wird ausgewählt, das ins Jahr 1984 zurückreisen soll, um die Formel vor dem Verbrennen zu bewahren und so die Erde zu retten.
Ich hab diese Serie selbst als Kind gesehen. Besonders im Gedächtnis blieb mir dabei die einprägsame Melodie des Themes von Karel Sovoboda, der unter anderem auch für den berühmten Biene-Maja-Song verantwortlich war:
Auf tv-wunschliste.de, einer Seite, auf der Zuschauer für Fernsehsendungen abstimmen können, befinden sich die Besucher auf Platz 5 der Charts in der Kategorie Science Fiction. Damit lassen sie sogar Buffy hinter sich zurück. Leider gibt es die 15-teile Serie bisher nicht auf DVD. Nur ein Grund mehr, für die Besucher abzustimmen.
Nicholas Powiull ist einer der wenigen Leute, von denen bekannt ist, dass sie sich dem Uberman-Schlafmuster anpassen konnten. Beim Uberman-Muster schläft man 6 mal am Tag jeweils 20 Minuten (im Abstand von jeweils 4h). Insgesamt sind das also 2 Stunden in denen der Ubermanschläfer schläft statt der 6-9 Stunden, die ein durchschnittlicher monophasisch angepasster Mensch schläft.
Nach 273 Tagen des Ubermanschlafes entschied sich Nicholas aufgrund eines Reiseprojekts wieder monophasisch zu schlafen. Das Projekt ist inzwischen vorbei, weswegen Nicholas sich vor einem Monat wieder dazu entschloss, sich wieder Uberman anzugewöhnen.
Anstatt jedoch strikt das vorgegebene Schlafmodell einzuhalten, versuchte Nicholas auf seinen Körper zu hören. Seltsamerweise gab dieser allerdings lange gar keine Müdigkeitssignale von sich. Als Nicholas nach 66 Stunden schließlich doch müde wurde, begann er jedoch nicht klassisch zu schlafen. Stattdessen schaffte er es, während des Schlafes bewusst zu bleiben und erlebte seinen Schlaf als eine Art Tagtraum, der etwa eine halbe Stunde dauerte. Seitdem hat sich Nicholas „Schlafmuster“ so eingependelt, dass er täglich eine halbe Stunde träumt (entweder einmal 30 Minuten oder zweimal 15 Minuten) und den Rest der Zeit wach ist. Und das seit 20 Tagen ohne Schlafentzugserscheinungen!
Noch gibt es keine richtige Anleitung, wie man diesen Schlafrhythmus lernen kann, da Nicholas der erste ist, bei dem dieses Schlafmuster bekannt ist. Allerdings hat er schon einmal ein paar Theorien preisgegeben.