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Der Mann, der sich entschied nicht mehr zu schlafen

Nicholas Powiull ist einer der wenigen Leute, von denen bekannt ist, dass sie sich dem Uberman-Schlafmuster anpassen konnten. Beim Uberman-Muster schläft man 6 mal am Tag jeweils 20 Minuten (im Abstand von jeweils 4h). Insgesamt sind das also 2 Stunden in denen der Ubermanschläfer schläft statt der 6-9 Stunden, die ein durchschnittlicher monophasisch angepasster Mensch schläft.
Nach 273 Tagen des Ubermanschlafes entschied sich Nicholas aufgrund eines Reiseprojekts wieder monophasisch zu schlafen. Das Projekt ist inzwischen vorbei, weswegen Nicholas sich vor einem Monat wieder dazu entschloss, sich wieder Uberman anzugewöhnen.
Anstatt jedoch strikt das vorgegebene Schlafmodell einzuhalten, versuchte Nicholas auf seinen Körper zu hören. Seltsamerweise gab dieser allerdings lange gar keine Müdigkeitssignale von sich. Als Nicholas nach 66 Stunden schließlich doch müde wurde, begann er jedoch nicht klassisch zu schlafen. Stattdessen schaffte er es, während des Schlafes bewusst zu bleiben und erlebte seinen Schlaf als eine Art Tagtraum, der etwa eine halbe Stunde dauerte. Seitdem hat sich Nicholas „Schlafmuster“ so eingependelt, dass er täglich eine halbe Stunde träumt (entweder einmal 30 Minuten oder zweimal 15 Minuten) und den Rest der Zeit wach ist. Und das seit 20 Tagen ohne Schlafentzugserscheinungen!
Noch gibt es keine richtige Anleitung, wie man diesen Schlafrhythmus lernen kann, da Nicholas der erste ist, bei dem dieses Schlafmuster bekannt ist. Allerdings hat er schon einmal ein paar Theorien preisgegeben.

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